Rezension: Seelen

Januar 03, 2015

Ich war im Westen am Meer gewesen, hatte die schöne kalifornische Küste in nördlicher und südlicher Richtung abgefahren, aber nach Osten war ich noch nie gereist.

-Autorin-
Stephenie Meyer wurde in Connecticut geboren und ist eine US-amerikanische Jugendbuchautorin. Bekannt wurde sie durch ihre Bis(s)-Jugendbuchreihe über die Beziehung zwischen Isabella Swan, einer Highschool-Schülerin, und Edward Cullen, einem Vampir. Der erste Band Twilight wurde ein internationaler Bestseller. Das Buch Seelen erschien im Mai 2008.

-Klappentext-
Seit jener ersten Nacht, in der ich geschrien habe, als ich die Narbe in seinem Nacken ertastete, hat er mich nicht mehr geküsst. Will er mich nicht mehr küssen? Sollte ich ihn vielleicht küssen? Und wenn er das nicht mag? Ich überlege, ob er wirklich so gut aussieht, wie ich glaube, oder ob es mir nur so vorkommt, weil er ausser mir und Jamie der einzige Mensch auf der ganzen Welt ist. Er drückt meine Hand und mein Herz donnert gegen meine Rippen. Es schmerzt, dieses Glück.

-Inhalt-
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern.
Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schliesslich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ...

-Meine Meinung-
Auf das Buch gestossen bin ich, als ich eigentlich nach einem Film suchte. Weil es am Ende des Trailers hiess, dass es eine Verfilmung zum Buch Seelen von Stephenie Meyer sei, musste ich vorher natürlich das Buch lesen. Und es hat sich gelohnt.
Ich fand die Idee sehr gelungen und gut ausgedacht und somit führte es dazu, dass ich das Buch sofort in die Bibliothek ausleihen ging.
Dann war ich kurz entäuscht über den Anfang, denn irgendwie kam ich überhaupt nicht nach. Man wurde in die Geschichte hineingeworfen und ich wusste nicht genau, wer jetzt sprach, Wanda oder Melanie. Und auch mit den ganzen Begriffen von Heilern und Suchern und was die genau machten, bekam man zu Anfang noch nicht recht mit über. Ich dachte schon, ich hätte mir zu grosse Erwartungen gemacht. Doch da habe ich mich getäuscht. Mit der Zeit wurden die Begriffe erklärt und ich hatte damit keine Mühe mehr. Ich mochte die Personen, so unterschiedlich sie auch waren. Die Spannung hielt von Anfang bis Ende, es gab keine unnötigen Herauszögerungen. Ich fieberte mit Wanda und Melanie mit, aber auch Jamie habe ich sehr ins Herz geschlossen.
Das Ende war nicht ganz so gut wie der Rest, da hätte man sich noch einen Wow-Effekt oder etwas ausdenken können. Trotzdem hat mich das Buch gut genug überzeugt, um der Geschichte 5 Herzchen zu geben.

      

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