Rezension: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Juni 30, 2015

7. Band
Die beiden Männer kamen aus dem Nichts, erschienen wenige Meter voneinander entfernt auf dem schmalen, mondhellen Weg.


-Autorin-
Joanne K. Rowling, geboren 1965, ist eine britische Schriftstellerin, die mit einer Reihe von Romanen um den Zauberschüler Harry Potter berühmt wurde. Die Mittelinitiale "K", die für den Vornamen ihrer Grossmutter "Kathleen" steht, fügte Rowling selbst hinzu.

-Klappentext-
An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Dumbledore und er begonnen haben. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite und einem magischen Zelt im Gepäck begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise, quer durch das ganze Land. Als die drei dabei auf die rätselhaften Heiligtümer der Todes stossen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch er ahnt schon jetzt: Welche Wahl er auch trifft - am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten...

-Zitat am Anfang des Buches-
Erbteil des fluches,
hässlicher sünde
blutige wunde
schmerzen, wer trüge sie?
qualen, wer stillte sie?
wehe weh!

Einzig der erbe
heilet des hauses
eiternde wunde,
einzig mit blut'gem schnitt.
götter der finsternis
rief mein lied.

Sel'ge geister drunten in der tiefe, 
wenn ihr die beschwörungsrufe hörtet,
bringt den kindern hilfe, bringt den sieg.
Aischylos, Das Opfer am Grabe

-Meine Meinung-
Endlich habe ich mich gewagt, den letzten Teil des Abenteuers von Harry Potter zu lesen. Ich habe gemischte Gefühle von dem Buch. Einerseits war es natürlich wieder mal sehr mitreissend und spannend, so dass ich nur drei Anläufe brauchte, um es fertig zu lesen. Andererseits machte es mich auch sehr traurig, da doch viel Schlimmes geschehen ist und es mir an manchen Stellen fast das Herz zerriss.
Nun, da Harry Potter siebzehn wurde, stand er nicht mehr im Schutz seiner Mutter und das Haus seiner Tante Petunia war auch nicht mehr sicher. Zusammen mit dem Orden machte er sich auf den Weg zum Fuchsbau. Doch schon hier, ganz am Anfang des Buches, fing es an mit den Gefahren und den nicht so schönen Geschehnissen. Später machten sich dann Ron, Hermine und Harry auf die Suche nach den Horkruxen. Durch die verschiedenen Meinungen der drei Freunde, krachte es auch unter ihnen immer wieder mal. Harry fand auf seiner Reise auch viel über Dumbledore heraus und gleichzeitig stiessen er, Hermine und Ron auf die Heiligtümer des Todes. Alles zur selben Zeit war natürlich eine Herausforderung für sie und somit wird es für den Leser auch nie langweilig, da immer ein Rätsel nach dem anderen gelöst wurde. Hier im letzten Buch erfährt man die ganzen Zusammenhänge der anderen Bücher und was sie wirklich bedeuteten. Personen bekommen plötzlich andere Gesichter und man selbst kann es kaum glauben.
Rowling konnte mich mit ihrem letzten Band so überraschen, da man nie etwas in deren Art erwartet hätte. Man versteht die ganze magische Welt nun viel besser, und doch wünscht man sich ein klein wenig, der letzte Band wäre nicht so ausgegangen. 
Obwohl ich nun traurig bin, dass es zu Ende ist, möchte ich an dieser Stelle Joanne K. Rowling für ihre geniale Welt der Magie loben. Für mich war es das schönste Abenteuer meines Lebens, was Bücher, Filme etc. betrifft. Die ganze Reihe hat fünf riesen grosse Herzchen verdient und am Besten sollte man diese noch vergolden.

        

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