Rezension: Die 100

Dezember 07, 2015

1. Band
Die Tür glitt zur Seite und Clarke wusste, dass es Zeit war zu sterben.


-Autorin-
Kass Morgan studierte an der Brown University, Rhode Island, bis zum Bachelor und absolvierte anschliessend ein Masterprogramm in Oxford. Derzeit lebt sie als Lektorin und freie Autorin in Brooklyn. Noch vor Erscheinen ihres ersten Buches, Die 100, konnte sie bereits die Rechte der Serienverfilmung verkaufen.

-Klappentext-
Sie sind die letzte Chance der Menschheit - doch dafür müssen sie überleben.
Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können...

-Inhalt-
Durch einen gigantisches Atomkrieg wurde die Erdoberfläche komplett verstrahlt und unbewohnbar gemacht. Nur wenige Menschen konnten sich retten, indem sie ins All flüchteten. Dort leben ihre Nachkommen seitdem unter schwierigsten Bedingungen auf drei Raumschiffen. Wer gegen die autoritären Strukturen aufbegehrt, wird zum Tode verurteilt. 100 Jugendliche warten in Zellen auf ihr Ende - doch dann wird ihnen ein überraschendes Angebot gemacht: Sie sollen auf den blauen Planeten zurückkehren. Niemand weiss, ob und wie lange man dort als Mensch mittlerweile überleben kann. Oder ob sich die Versuchskaninchen nicht gegenseitig umbringen. Aber sie alle ergreifen ihre Chance: die starke und idealistische Clarke, die einen Fehltritt in der Vergangenheit bitter bereut. Wells, der Sohn des mächtigen Kanzlers, der hofft, auf der Erde um seine grosse Liebe kämpfen zu können. Bellamy, der seine verurteilte Schwester retten will, koste es, was es wolle. Und 97 andere, von denen nicht einmal alle die Ankunft auf der Erde überstehen werden...

-Meine Meinung-
Ich hatte nie geplant, dieses Buch zu lesen. Es hat mich spontan im Buchladen angesprochen und ich habe es mitgenommen. Der Klappentext hat mich nämlich sehr überzeugt, das Cover jedoch gefällt mir beim ersten Band gar nicht. Das Buch lässt sich sehr flüssig und leicht lesen und ich habe gar nicht bemerkt, wie schnell ich voran kam. Der Schreibstil gefiel mir schon mal sehr gut und konnte mich super überzeugen. Obwohl nicht sehr viel inhaltlich geschehen ist, verlor es die Spannung nicht. Es wurde aus der Sicht von Clarke, Wells, Bellamy und Glass geschrieben. Auch fand manches auf dem Raumschiff statt und manches auf er Erde. Somit hatte man einen Überblick über alles, was an den verschiedenen Orten geschah. Man wusste auch nicht gleich, was die Jugendlichen für Straftaten begangen haben, sondern es wurde von jeder Person eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt und zum Teil musste man sich Stück für Stück zusammenreimen.
Man muss sich das Leben auf dem Raumschiff so vorstellen: Es gibt drei verschiedene Gruppen von Menschen. Die Phoenizier, die Waldener und die Arcadier. Auf der Phoenix leben die noblen Menschen, die mit mehr Geld und höher gestellten Jobs. Auf der Walden und Arcadia leben eher die Ärmeren und die, die schwere Arbeit leisten müssen. Natürlich entsteht somit vor allem bei den Jugendlichen auf der Erde eine riesen Anspannung und es wurde nie langweilig.
Leider hat mir trotzdem noch etwas gefehlt. Für mich muss man sich in die Personen hienein versetzen können, damit man richtig mit ihnen mitfiebern kann. Dies konnte ich bei diesem Buch nicht und somit war es auch nicht perfekt und reichte nicht ganz für 5 Herzchen. 

           

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