Rezension: Die 100 Tag 21

Dezember 17, 2015

2. Band
Keiner wollte direkt am Grab stehen.


-Autorin-
Kass Morgan studierte an der Brown University, Rhode Island, bis zum Bachelor und absolvierte anschliessend ein Masterprogramm in Oxford. Derzeit lebt sie als Lektorin und freie Autorin in Brooklyn. Noch vor Erscheinen ihres ersten Buches, Die 100, konnte sie bereits die Rechte der Serienverfilmung verkaufen. Die 100 schaffte es auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste.

-Klappentext-
Sie sind nicht allein.
100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde erneut zu besiedeln. Eine völlig entvölkerte Erde - das dachten sie. Doch als ihr Camp eines Nachts überfallen wird, lernen die Jugendlichen die ganze Wahrheit kennen: Es gibt Erdgeborene, die den verseuchten Planeten nie verlassen haben und die vor nichts zurückschrecken. Für Clarke, Bellamy und all die anderen beginnt ein Kampf um Leben und Tod...

-Inhalt-
Es ist 21 Tage her, dass die 100 auf der Erde gelandet sind. Ihre Mission: zu testen, ob der blaue Planet wieder bewohnbar ist, und ihn friedlich neu zu besiedeln. Doch von Frieden kann keine Rede sein. Denn es gibt tatsächlich noch Erdgeborene, die all die Zeit auf dem verseuchten Planeten überstanden haben und die alles tun, um die Eindringlinge aus dem All in die Flucht zu schlagen. Oder zu ermorden.
Nach einem blutigen Überfall auf ihr Camp versucht Wells, die Überlebenden in Sicherheit zu bringen, muss aber gegen Anfeindungen aus der eigenen Gruppe kämpfen. Bellamy hingegen ist auf der Suche nach seiner Schwester Octavia, die spurlos verschwunden ist. Die idealistische Clarke, die in ihren Gefühlen zwischen ihm und Wells schwankt, hilft ihm dabei - und stösst auf ein unfassbares Geheimnis. Währenddessen droht auf den Raumschiffen der Sauerstoff auszugehen. Das Überleben aller hängt nun allein vom Mut der Jugendlichen ab...

-Meine Meinung-
Wenn ich den ganzen Tag Zeit hätte zu lesen, hätte ich das Buch in einem Tag durchgehabt. Die Kapitel wechseln, wie im Buch vorher, immer zwischen den Personen ab und enden mit einer offenen Frage, die man unbedingt wissen muss. Dadurch kommt man sehr schnell voran und es verliert nicht an Spannung.
Im Camp selbst herrschen schon grosse Unruhen, da die Jugendlichen einander nicht vertrauen und es immer Streit gibt, wer Wasser holen geht etc. Dann haben sie herausgefunden, dass es Erdgeborene gibt, die die Stunde Null überlebt haben und die vor dem Töten nicht zurückschrecken. Dies macht die Anspannung im Camp nur noch grösser, doch hat jeder zusätzlich seine eigenen Probleme. Manche werden krank und Clarke macht sich Sorgen, dass die Erde doch noch nicht bewohnbar ist. Octavia ist von Erdgeborenen entführt worde und Wells hat immer noch zu kämpfen, dass ihn die anderen nicht akzeptieren wollen. Glass auf dem Schiff kämpft mit dem Sauerstoffproblem und möchte am liebsten jedem helfen, an den Sauerstoff zu kommen. 
Diese Geschichte ist dafür da, einfach unterhalten zu werden und in eine spannende Welt einzutauchen. Es hat keine tiefgründigen Zitate oder Textstellen und es gibt auch keine grossen Gefühle. Klar hat es Liebesbeziehungen dabei, aber man fühlt nicht mit. Deshalb gebe ich auch dem zweiten Band vier Herzchen.

  
         

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