1/02/2016

Rezension: Die Auserwählten in der Todeszone

3. Band
Es war der Gestank, der Thomas langsam, aber sicher in den Wahnsinn trieb.


-Autor-
James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als >>kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters<< gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Trilogie >>Die Auserwählten<< eroberte weltweit die Bestsellerlisten und hat sich im englischsprachigen Raum inzwischen mehr als 3.5 Millionen Mal verkauft. Der erste Band wurde von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O'Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest. Weitere Informationen unter www.jamesdashner.com. 

-Inhalt-
Thomas wird sich auf keinen Fall den Kopf aufschneiden lassen. Auch wenn er durch diese Operation sein Gedächtnis zurückbekommen soll. Denn den Wissenschaftlern von ANGST darf man nicht trauen. Nicht nach all den grausamen Prüfungen, die Thomas und seine Freunde durchstehen mussten. Nicht nach all den Versprechungen, die gebrochen worden sind. Thomas muss endlich dafür sorgen, dass ANGST ihn nie wieder kontrollieren und manipulieren kann.

-Meine Meinung-
Auf das Finale der Trilogie habe ich mich so gefreut und ich wollte endlich wissen, was hinter all den Geheimnissen steckt und was das Buch für Antworten auf die offenen Fragen hat.
Thomas wacht in einem normalen Raum von ANGST auf. Eigentlich ist alles friedlich, doch natürlich weiss er nicht, wem er noch trauen kann und welche Geschichten er glauben soll. Für ihn kann jeder der neue Feind sein. Dies spürt man selbst beim Lesen und man erwartet hinter jedem Satz eine grosse Überraschung. Man selbst ist so vertieft in das Buch, die Wahrheit endlich herauszufinden, dass man nicht mehr los kommt. Ständig plagt man sich mit der Frage: Ist ANGST wirklich böse, oder ist die Organisation vielleicht doch nicht so schlecht, wie es aussieht? Doch auch in der Oragnisation selbst gibt es Leute, die auf einer anderen Seite stehen und den Jugendlichen helfen. Ausserdem kommt heraus, wer immun gegen den Brand ist und wer nicht. Ich verrate keine Namen, doch auch dies war ein erneuter Schreckmoment. Und so geht es weiter. Überraschung, Schock, Misstrauen, diese drei Wörter beschreiben das Buch sehr gut. 
Neue Charakteren gab es nicht wirklich und die anderen verhielten sich meist noch gleich, wie in den Büchern davor. Brenda wurde mir in diesem Band noch ein wenig sympathischer, und die anderen mochte ich sowieso von Anfang an. Mit Theresa empfand ich ein wenig Mitleid, weil sie eigentlich Grossartiges geleistet hat und zu Unrecht so schlecht von den anderen aufgenommen wird.
Natürlich bekommt auch der letzte Teil fünf verdiente Herzchen von mir. Jetzt warte ich nur noch auf die Verfilmung des dritten Bandes und dann ist alles perfekt.