2/16/2016

Rezension: Der Name des Windes

1. Band
Es war wieder Abend geworden. Das Wirtshaus zum Wegstein lag still da, und es war eine dreistimmige Stille.


-Autor-
Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Wisconsin, unterrichtet als Englisch-Dozent am Stevens Point College in Wisconsin. Die ersten beiden Bände der Königsmörder-Chronik wurden weltweit bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen und belegten schon bald die vorderen Plätze der Bestsellerlisten. 

-Inhalt-
"Vielleicht habt ihr von mir gehört" ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.

-Meine Meinung-
Von diesem Buch habe ich vorher nur Gutes gehört und ich hatte ein wenig Angst, dass meine Erwartungen zu hoch sind. Doch erstaunlicherweise waren sie sogar zu tief. Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Geschichte so mitreissen wird, denn sie ist unglaublich gut. 
Es fängt in der Gegenwart an, Kvothe trifft einen Chronisten und fängt an, ihm seine Geschichte zu erzählen. Er erzählt, wie er in seiner Familie aufwuchs und wie er dann alleine weiterzog, da seine Eltern umgebracht wurden. Er lebt auf der Strasse und sucht sich seinen Weg in die Universität, in der Hoffnung den Namen des Windes zu finden. Kvothe findet Freunde und macht sich Feinde, er bringt sich in Gefahren und holt sich selbst wieder heraus. Er ist schlau, lernt schnell und nichts bringt ihn aus der Fassung, ausser Denna. Sie ist das erste Mädchen, dass Kvothe nicht aus dem Kopf bekommt und wahrscheinlich ist sie das komlizierteste Mädchen überhaupt. Mit ihr erlebt er einige gute und schlechte Abenteuer.
Das Buch umfasst sehr viele Seiten, doch ich finde, es hat sie gebraucht. Denn jede Seite und jede Zeile umfasst solch tolle Sätze und verliert nie die Spannung. Man kann das Buch nicht aus der Hand legen und so ziehen die Stunden nur so dahin.
Auch die einzelnen Charakteren finde ich super gewählt. Niemand hat diese typischen Eigenschaften aus vielen anderen Geschichten, was es umso besser macht. Die Handlungen der Personen brachten mich zum Verzweifeln und zum Schmunzeln.
Ich bin mega gespannt, wie es weiter geht und werde mit dem zweiten Buch nicht lange warten. Der erste Teil hat seine fünf Herzchen so verdient wie die Harry Potter Reihe.