Rezension: Wie Sterne so golden

März 04, 2016

3. Band
Sechzehn Stunden brauchte ihr Satellit, um den Planeten Erde zu umrunden.


-Autorin-
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

-Klappentext-
Von ihrem Fesnter aus kann Cress den Mond sehen - und die Erde, denn das Mädchen mit den meterlangen blonden Haaren lebt seit ihrer Kindheit in einem Satelliten, allein, gefangen gehalten von der bösen Königin Levana. Doch in all den Jahren der Einsamkeit hat sie sich zu einer begnadeten Hackerin entwickelt. Als eines Tages Cinder und ihre Gefährten zu ihr Kontakt aufnehmen, scheint der Traum von einer Flucht zum Greifen nah. Aber die Rettung per Raumschiff misslingt und Cress rast in ihrem Satelliten auf die Erde zu. Diesmal jedoch ist sie nicht allein, denn der charmante Thorne ist an ihrer Seite. Wird er sie retten können, wie der edle Ritter, von dem Cress ihr Leben lang geträumt hat?

-Inhalt-
Mit einem ohrenbetäubenden Krachen kam der Satellit zum Stillstand. Cress' Lungen brannten, gierig sog sie die Luft ein. Sie waren am Leben. Sie waren auf der Erde und sie waren am Leben! Cress schrie laut ihre Dankbarkeit hinaus, umarmte Thorne und weinte vor Glück. Dann fiel ihr auf, dass er sich gar nicht rührte. Sie rutschte ein Stück von ihm ab. Sie war schweissüberströmt, und erst jetzt bemerkte sie, dass sie sich beide in ihren Haaren verheddert hatten, die sie fast so fest aneinanderbanden wie Laken, mit denen Sybil sie gfesselt hatte.
"Carswell?", stiess sie hervor. Es kam ihr merkwürdig vor, seinen Namen laut auszusprechen, so als sei das etwas zu vertraulich. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und fragte noch einmal: "Mr. Thorne?" Mit zwei Fingern fühlte sie seinen Puls. Unendlich erleichtert atmete sie auf - sein Herz schlug. 

-Meine Meinung- 
Da mir der zweite Band sehr gut gefiel, habe ich mich richtig auf den dritten gefreut. Ich fand es super, dass in diesem Band Thorne eine grössere Rolle bekam, denn zuvor wusste ich nicht so recht, warum er da war. Auch kommt jemand kurz zum Vorschein, der im nächsten Band ganz bestimmt eine wichtige Rolle spielen wird. Dr. Erland kam wieder mehr vor und auch über ihn bringt man Neues in Erkenntnis. 
Leider hat mich das Buch aber im Gesamten ein wenig enttäuscht. Ich fand es nicht so spannend, wie der zweite Teil und in der Mitte hat es sich ein wenig hingezogen. Es war auch schade, dass Scarlet so wenig vorkam, denn sie ist mir bis jetzt am sympathischsten. Cinder hat die typische Rolle einer Heldin eingenommen und auch das gefällt mir eher weniger. 
Es war gut und okay, aber so richtig gefallen hat es mir nicht. Bis jetzt ist der ganze Hype um die Reihe bei mir noch nicht wirklich angekommen.

     

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