Rezension: Die Insel der besonderen Kinder

Mai 31, 2016

1. Band
Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine grossen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames.


-Autor-
Ranson Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion. Ransom Riggs dreht heute Werbefilme und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

-Klappentext-
Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Grossväter lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz, anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben - und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob fast erwachsen und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Grossvater unter mysteriösen Umständen stirbt...
 IST NICHT SCHLAF, IST NICHT TOD;
DIE ZU STERBEN SCHEINEN, LEBEN
DAS HAUS, IN DEM DU GEBOREN WURDEST
FREUNDE DEINER JUGEND
ALTER MANN UND JUNGES MÄDCHEN
DES TAGES MÜHSAL UND SEIN LOHN
SIE ALLE VERGEHEN
FLIEHEN IN DIE FABELN
KÖNNEN NICHT GEHALTEN WERDEN.
Ralph Waldo Emerson

-Meine Meinung-
Ich habe mir dieses Buch zugelegt, da ich Lust auf eine Gruselgeschichte hatte. Dieses Buch schien das Richtige zu sein, der Klappentext überzeugte mich. Der Anfang der Geschichte ging auch in die Richtung und man hatte das Gefühl es entwickelt sich eine kleine Horror Story. Doch leider kam die dann doch nie zum Vorschein. Monster kommen kaum drin vor, es dreht sich hauptsächlich um Kinder, die besondere Fähigkeiten haben wie fliegen oder Feuer mit Händen machen. Jacob entdeckt Schritt für Schritt, wer sein Grossvater wirklich war und wie er gelebt hat. Es ist nicht so, dass die Handlung langweilig wäre, sie ist schon packend und ich hatte das Buch auch ziemlich schnell durchgelesen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und es gibt keine unnötigen Umschreibungen. Ich hätte mir nur viel mehr Gruseleffekte gewünscht. Das einzige Gruselige waren die alten Fotos, die im Buch sind. Die fand ich richtig toll und es war etwas Spezielles. Die Kinder im Buch sind leider alle zuckersüss und voll nett, dabei dachte ich, als ich das Cover ansah, ein halbtotes Mädchen spukt in einem verlassenen alten Haus herum. 
Das Buch hat eher noch etwas Geschichtliches an sich, da es um die Zeit im Zweiten Weltkrieg geht und um das Datum 3. September 1940. Mehr verrate ich nicht dazu.
Wer eine Lektüre für zwischendurch lesen möchte, soll zu diesem Buch greiffen. Wer aber eine Gruselgeschichte erwartet, sollte es vielleicht sein lassen. 

               

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